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Meine Göttin

Morgen sehe ich sie wieder, meine Göttin. Wenn ich nicht bei ihr bin, fühle ich mich nutzlos; es ist, als hätte meine Existenz keinen Sinn mehr. Wenn sie da ist, ist alles gut. Ich gehöre ihr, und meine Aufgabe ist es, sie um jeden Preis glücklich zu machen. ihr ist meine Welt perfekt, sie ist der Mittelpunkt meiner Welt. Es ist schon spät, und ich lege mich in Bett. Nackt. Ich stelle mir vor, wie sie meine Hände ans Bett fesselt, mir die Augen verbindet und mit ihren zarten Fingern an den Beinen hoch streicht. Meine Beine sind glatt, haarlos, wie der Rest meines Körpers.

Ich habe Körperhaare nie gemocht, doch meine irdische Göttin hat das Problem für mich gelöst. Sie hat meine Behaarung elektrisch veröden lassen. Ich stelle mir vor, wie sie mit ihren langen Nägeln an der Unterseite von meinem Sack kratzt, vorsichtig, langsam. Mein beschnittener Schwanz ist hart wie Stahl. Sie selbst hat mich beschnitten, und ich werde nie diesen befreienden Schmerz vergessen. Diese schmerzvolle Explosion von Lust in meinem Kopf, während sie dem Skalpell diese nutzlose Haut weg schnitt.


Ich träume davon, wie sie meinen Schwanz nimmt und ihn zwischen ihren glatten, feuchten, haarlosen Schamlippen in sich aufnimmt; wie er der göttlichen warmen feuchten Enge verschmilzt; in meinem Traum fühle ich, wie sie anfängt, zuerst sanft, dann immer aggressiver auf und ab zu schaukeln. Sie beugt sich herunter, ihre harten Brustwarzen streifen meine Lippen; das ist mein Zeichen, mich so weit aufzurichten, wie ich es mit meinen gefesselten Händen gerade eben noch kann, um meinen Lippen ihre Nippel zu liebkosen. Ich halte es nicht mehr aus ohne sie. Ich fange an, mit meiner Eichel zu spielen, aber sie hat mich so straff beschnitten, dass ich nicht mehr so ohne Hilfe masturbieren kann, ohne meine Eichel wund zu scheuern.


Ich greife nach dem Massage-Öl auf dem Nachttisch und öle meine Eichel ein. Nun umfasse ich meinen Schwanz und gebe mir alle Mühe, die göttliche Vagina meiner Herrin so gut wie möglich zu ersetzen. Mein Unterleib explodiert, und ich stelle fest, dass ich in einer Pfütze aus Sperma und Öl liege. Ich stehe auf, um das Bett neu zu beziehen. Verdammt, ich muss morgen früh raus, das Haus für die Ankunft meiner Göttin vorbereiten!


Sieben Uhr. Der Wecker klingelt. Frühstücken. Duschen, Haarkur. Sie sieht sofort, wenn meine Haare nicht in Ordnung sind. Sie meckert, wenn ich auch nur einen Zentimeter abschneide. Zähne putzen. Gründlich rasieren, Schnurrbart stutzen. Ihr Lieblings- Aftershave nicht vergessen. Und ihr Lieblingsdeo. Nun der Kleiderschrank. Was soll ich anziehen? Alles schwarz, soviel ist klar. Auch die Unterwäsche. Sie mag schwarz. Außerdem betont es meinen blassen Teint, und für sie muss ich schneeweiß sein. Die enge Schnürhose. Sie mag meine dünnen Beine, sie will sie sehen. Doch was nun? Heute lieber das Ärmellose Netzhemd, da sie meine dünnen Arme, meine haarlosen Achselhöhlen und meine Brustwarzen sehen kann? Oder lieber das weiche Samthemd den Rüschen, da ich edler aussehe, wenn ich sie abhole? Lieber das Netzhemd. Sie ist in letzter Zeit so schrecklich geil, da wird sie sehr schnell böse, wenn ich meine Reize bedecke. Mein Gesicht ist dran. Ich verwende nur ein wenig schwarzen Eyeliner und ein wenig grauen Lidschatten, dazu schwarzen Lippenstift; immerhin ist heute keine Party, und sie wird mir eh wieder alles verschmieren. Meine Fingernägel sind noch okay. Der Lack splittert noch nicht. Bett machen. Staub saugen. Bücher wegräumen. Kerzenständer putzen, neue Kerzen rein. Alle Spielzeuge auf das Regal beim Bett. Zehn Uhr. Rein in meinen schwarzen Mantel. Schnell noch zum Blumenladen, eine langstielige schwarze Rose kaufen, und mit der Straßenbahn zum Bahnhof.

 

Ihr Zug kommt. Sie steigt aus. Sie lächelt. Meine Welt ist wieder komplett. Sie ist der Mittelpunkt meines Universums. Sie sieht wunderschön aus, ein weißes Gesicht wie aus Elfenbein geschnitzt, lange, dunkelrote Haare, tiefblaue Augen, dramatisch betont durch ihr dunkles Make-Up, volle, sinnliche Lippen, eine perfekte, kleine spitze Nase einem Ring im linken Nasenflügel, rote Augenbrauen wie dem Pinsel gezogen; in ihrem langen, schwarzen Kleid den Puffärmeln aus Spitze sieht sie aus wie eine Hexe, eine geheimnisvolle, erotische, mächtige Frau, eine Magierin. Gefährlich und gewaltig. Sie ist eine Göttin, und ich darf sie berühren. Ich verbeuge mich, küsse ihre Hand und gebe ihr die Rose. Sie lächelt mich an. Dann zieht sie mich zu sich heran und küsst mich. Ihre weichen, feuchten Lippen saugen an meinen, ihre Zunge drängt sich an meiner vorbei, und meine Gedanken verlieren jeglichen Zusammenhang. Sie saugt heftig an meiner Unterlippe, beißt mich. Schließlich wird sie sanfter, lässt meine Zunge in ihren Mund. Gut, dass ich meinen Lippenstift dabei habe. Wir sind beide hoffnungslos schwarz und dunkelrot verschmiert.


Wir sind zu hause. Sie gibt mir ein Zeichen, und ich gehorche. Ich habe noch andere Lippen zu küssen. Ich setze mich auf den Boden, und sie steigt über mich, das Kleid wie ein Zelt über mir. Sie trägt keinen Slip, und ihre feuchten, haarlosen Schamlippen sind direkt über mir. Ich recke mich empor und küsse sie. Ich sauge an ihren äußeren Lippen, dränge meine Zunge zwischen ihre inneren und taste der Zungenspitze nach ihrem Kitzler. Sie zuckt ein wenig und stöhnt leise. Ich lasse meine Zungenspitze über ihren Kitzler hin- und her zucken. Langsam geht sie zurück, wobei sich mein Mund nie von ihren göttlichen Venuslippen löst. Sie legt sich aufs Bett, das Kleid hochgezogen, und ich knie vor ihr. Mein Gesicht ist verklebt mit ihrem köstlichen Saft, und mein Universum schrumpft zusammen auf ihren zuckenden Körper. Schließlich bäumt sich ihr Unterleib auf, und ein lang gezogenes, seufzendes Stöhnen erfüllt meine Welt; ein wohliger Schauer fährt mir den Rücken herunter, ich weiß, dass es einen Sinn für mich in dieser toten, kranken Welt gibt. Ich richte mich auf, und meine Erektion sprengt fast meine Hose. Ich habe sie bisher kaum bemerkt. Doch das ist unwichtig, denn meine Göttin sieht glücklich aus.


Nochmal duschen. Diesmal mit ihr. Ich ziehe mich aus, wobei ich versuche, es langsam und sexy zu tun, aber ohne das Macho-Gehabe der Menstripper. Sie hasst Machos. Es ist nicht schwer, mich auszuziehen, denn sie dirigiert mich ihren Blicken. Sie schlüpft aus ihrem Kleid, und ich kann sie in ihrer ganzen göttlichen Schönheit sehen: groß und schlank, eine Haut weiß wie Milch einem Schuss Blut; feine blaue Adern, die sich unter der Haut abzeichnen; kleine feste Brüste, die nicht richtig spitz, aber auch nicht richtig rund sind, kleinen, rosafarbenen Warzenhöfen, in denen umso größere, hellrote Brustwarzen sitzen, die mir steif entgegen ragen; lange, schlanke Arme, die an schmalen, zarten Schultern sitzen; leicht herausragende Schlüsselbeine; Achselhöhlen so glatt wie bei einer Statue, ebenso wie ihre Scham; schmale Hände langen schlanken Fingern, lange blutrote Fingernägel; ein kleiner, ovaler Bauchnabel einem silbernen Ring; lange, schlanke Beine, kleine, zarte Füße.


Ich halte es nicht mehr aus, ich muss mich hin kniehen und ihre Füße küssen. Sie lässt es geschehen, sichtlich amüsiert. Schließlich zieht sie mich hoch. Sie drückt mich an sich, mein nackter Körper an ihrem. Nun habe ich das Gefühl, wirklich daheim zu sein. Bei meiner Göttin. Wir küssen uns, und meine Hände streicheln ihre Brüste. Mein Schwanz drückt gegen ihren Bauch, die Eichel stößt gegen ihren Nabelring. Sie saugt an meiner Zunge und zieht mit den Zähnen an dem Stahlstift in meiner Zunge. Meine Fingerspitzen umkreisen ihre Brustwarzen, und sie atmet heftiger. Sie löst sich von mir, nimmt meine Hand und zieht mich in Richtung Bad.


Ich lasse mich von ihr führen. Mir ist alles egal. Wenn sie mich führt, ist alles gut. Ich darf ihren herrlichen Körper einseifen, wobei ich mich besonders intensiv ihren festen, herrlichen Brüsten beschäftige, und bei ihren Schamlippen ganz vorsichtig bin, damit keine Seife in ihre Vagina kommt. Sie seift mich ein, spielt dabei meiner Eichel, dann mit meinen Hoden. Einen kurzen Moment lang drückt sie meinen Sack, tut so, als wolle sie meine Eier zerquetschen. Sie könnte, wenn sie wollte. Ich würde mich nicht wehren. Und sie weiß das. Sie hat Macht. Ich darf ihre wunderbare rote Mähne waschen, während sie meine Haare wäscht. Wir könnten stundenlang duschen. Manchmal fesselt sie mich an die Duschamaturen... Doch nun führt sie mich aus der Dusche, zurück ins Schlafzimmer. Sie lässt sich von mir abtrocknen. Sie wirft mich aufs Bett. Ich lasse mich fallen, verliere jeden eigenen Willen, werde zu ihrem hilflosen Spielzeug. Ihre langen Nägel krallen sich in meine Haut. Sie beugt sich herunter und küsst meine Brust. Ich biete ihr meine Hände an, und sie bindet sie an das Bettgitter hinter meinem Kopf. Sie legt mir Fußfesseln an, und ich kann mich kaum noch bewegen. Mein Schwanz fühlt sich an, als ob er gleich platzt. Sie kriecht zwischen meine Beine und küsst meine Eichel, leckt an dem Rest meines durchtrennten Frenulums. Wie ein Strahl von flüssigem Metall fließt die Wollust durch meinen Unterleib, doch meine Göttin zieht sich zurück. Oh, göttliche Herrin, nimm mich, nimm mich doch endlich! Sie kratzt und streichelt, streichelt und kratzt meine Haut, küsst mich überall, beißt mich, saugt an meiner Haut, bis ich am ganzen Körper zittere vor Erregung. Sie reibt ihre Brüste an mir. Eine Ewigkeit später nimmt sie meinen schmerzhaft harten Schwanz endlich in den feuchten, warmen Tiefen ihrer göttlichen Vagina auf, und wie in Zeitlupe beginnt sie, auf und ab zu wippen. Ich muss mir fast die Schultern aus kugeln, um meinen Lippen ihre Brüste zu berühren. Sie beugt sich ein wenig herunter, um es mir zu erleichtern. Langsam werden ihre Bewegungen heftiger. Sie greift sich den Händen in den Schritt, und ihre Mittelfinger gleiten zwischen ihre Schamlippen, um ihre Klitoris zu streicheln. Da ich diesmal keine Augenbinde trage, kann ich es sehen. Sie weiß genau, wie weit sie gehen darf, bevor ich komme; sie dosiert ihre Bewegungen gezielt, bis ihr erster Orgasmus kommt, doch nach dem ersten Aufbäumen wird sie wild und unkontrolliert. Als sie zum dritten mal kommt, spüre ich, wie sich das Kribbeln in meinem Unterleib in ein Rumoren verwandelt, und ich weiß, dass ich kommen werde. Das letzte Zucken ihres dritten Orgasmus’ geht nahtlos über in das erste von meinem.

 

Ein lautes, unartikuliertes Stöhnen entfährt mir; vielleicht schreie ich. 

 

Ich weiß es nicht. Ich fühle Tränen auf meinem Gesicht. Ich weine, weil ich glücklich bin. Ich habe meiner Göttin gedient, und sie hat mir dafür einen Augenblick der Göttlichkeit geschenkt. Ich habe den Himmel berührt. Es ist fünfzehn Uhr. Eigentlich wollten wir beim Inder essen, aber der hat schon Mittagspause, und nun sind wir wirklich hungrig. Ich muss eine Kleinigkeit für uns kochen, und später bestelle ich was für uns beim indischen Lieferservice... ich will sie glücklich sehen, denn meine Aufgabe ist es, sie glücklich zu machen, nur dann kann ich auch glücklich sein.

 

 

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